SUP-Sessions

Nach der ersten Nacht ist der Traum von Hawaii Wirklichkeit. Wir haben sowohl morgens als auch abends eine wahnsinns SUP-Session. Nach einem üppigen Abendessen war das Staunen beim Betreten des Hauses groß. Auch wenn es dunkel ist, kann man vom riesigen Wohnzimmer und von der Terrasse aus direkt auf den Strand und auf die Wellen blicken.

Um 5:50 nach hawaiianischer Zeit, erwache ich vom Vogelgezwitscher auf einem Sofa liegend in Damiens Wohnzimmer. Es ist jedoch noch dunkel und ich bin auch noch müde. Nach einem kurzen Versuch wieder einzuschlafen entschließe ich mich meinen Laptop aufzuklappen und mich dem Design meiner neuen Homepage zu widmen. Als es um 6:30 Draußen immer heller wird und ich das Wellenrauschen vom anscheinend nicht weit entfernten Strand höre, beschließe ich eine kleine Erkundungstour zu machen. Nach einem Fußweg von höchstens 5 Minuten komme ich am Strand an und sehe die, ersten Wellen von Maui. Wie sollte es anders sein.... selbst vor 7 Uhr toben sich auf diesen einige Surfer aus.


Direkt nach dem Frühstück fahren Sjourkje, Damien, sein Bruder und ich bepackt mit SUP-Boards zu einem Strand, wo ich meine ersten SUP-Erfahrungen mache. Als wir draußen am Riff ankommen, dauert es nicht lange, bis das erste Set reinrollt. Die Wellen sind zwischen 1 und 3 Meter hoch. Meine aller erste war ca. 1,5 Meter hoch und sehr gutmütig. Nach und nach suche ich mir immer größere Wellen, bis ich zu übermütig werde und dem Riff sehr nahe komme. Das Gute beim SUP-Boarden ist jedoch, dass man ein Paddel in den Händen hält. Ich merke, dass der Druck auf meinen Ohren immer höher wird und ich dem Riff näher komme. Mit dem Paddel stoße ich mich am Riff ab und komme so ohne einen Cut oder Seeigelstacheln schnell wieder an die Wasseroberfläche, bereit für die nächste Welle.

 

Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Zwischenstopp bei McDonaolds und ruhen uns mit Burgen und Pommes auf der Terrasse von Damiens Haus aus. Danach geht es auf eine kleine Shoppingtour. Jedoch haben alle Läden geschlossen dir für uns interrasant sind. Also fahren wir wieder ab nach Hause, wo wir Kraft schöpfen, die wir für die Sunset-Session brauchen. Um 5 Uhr kommen wir am Strand an, wo die Atmosphäre atemberaubend ist. Die hinter den Bergen untergehende Sonne taucht alles in ein unreales Licht und lässt die einstündige Session wie einen Traum wirken. Die Wellen sind immer noch, wie am morgen und wir haben super viel Spaß. Da der Flughafen auf dem Heimweg liegt, holen wir mein erstes Gepäckstück ab. Nach einer kurzen Dusche kann ich endlich wieder meine eigenen Shorts tragen und dann geht es zum Abendessen nach Paia, wo wir zu viert zwei riesige Pizzen essen. Vollgefuttert kommen Sjourkje und ich um 23Uhr im Haus an. Hier schlafen alle andern Teamrider schon, sodass sie und ich uns leise zwei freie Betten suchen.