Assholes

Die heutige Kitesession auf Fehmarn endete nach ungefähr 2 Stunden, nach dem Sliden des Geländers einer Badeinsel, bei Dipl. med. Wolfgang Krausbeck in der Chirurgiepraxis. Hier würde die klaffende Fleischwunde, um der sich Stückchen des Fettgewebes meiner rechten Arschbacke verteilt hatten, mit insgesamt 16 fachmännisch angesetzten Stichen wieder zugenäht...

Am 04.September klingelt mein Wecker das erste Mal um 05:00 Uhr, während ich in meinen am Südstrand stehenden Bully schlafe. Wir stehen jedoch erst auf, als sich die Sonne blicken ließ, um mit perfektem Licht ein paar nette Videoaufnahmen zu machen. Bei süd-süd-west Wind sind wir mit 9ern perfekt angepowert und fahren eine Freestyle-Session hinter der Hafenmöle. Als der erste Akku schlapp macht, erkunde ich die Badezone des Südstrandes nach slidebaren Obstales.

Hinter einer Steinmole, finde ich eine kleine Badeinsel, an der auf der Luvseite ein 2 Meter langes Geländer angebracht ist. Nachdem ich über die Badeinsel selbst slidete und währenddessen die runde Edelstahlstange auf Slidebarkeit prüfe, bemerke ich leider nicht die zwei scharfen an die Stange geschweißten Platten. Ich drehe um und fahre mit Vollspeed auf das Rail zu. Springe ab und dann geht alles verdammt schnell. Ich merke nur noch, wie ich mit meinem Hintern aufsetze und verspüre einen Druckschmerz an meiner rechten Backe. Als ich wieder losfahre, sehe ich einen Schnitt in meinem Board. Wenn dieses Teil sich quer in mein Board durch zwei Karbonschichten und einen dicken Holzkern schneidet, frage ich mich nun, wie es meinem Hintern geht.

Ich bemerke ein Loch in der neuen Quiksilver Boardshorts und dem 5/3er Wetsuite und will nicht wirklich wissen, wie es darunter aussieht. Als ich zwei Finger in das Loch stecke, konnte ich nicht definieren, welche Ausmaße die Wunde hat. Da ich keine großen Schmerzen verspüre, hätte es eine Schürfwunde oder ein Kratzer sein können. Am Strand angekommen schaut Torben in das Loch und kann auch keine Diagnose abgeben. Wir entscheiden uns also dazu, einzupacken und nach kurzer Wundbehandlung wieder ins Bett zu krabbeln. Beim herunterziehen das Neos können wir jedoch beide nicht unseren Augen trauen. Wir sehen eine klaffende 10 cm lange Fleischwunde, um der sich Stückchen des Fettgewebes meiner rechten Arschbacke verteilt haben. Bei diesem Anblick war das Erstaunt groß, dass ich keine bzw. kaum Schmerzen verspüre. Stattdessen fühle ich mich wie auf Drogen. Völlig aufgedreht und begeistert von meinem zweiten Arschloch, bekomme ich einen Lachflash und kann die Situation nicht realisieren. Trotzdem wird uns sehr schnell klar, dass wir schleunigst zum Arzt müssen. Da ich mit dem Krankenhaus auf Fehmarn bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht macht habe, war unser erster Tourstop bei Carved, um uns hier eine Arztempfehlung zu holen...

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Kommentare: 2
  • #1

    lea schmidt (Dienstag, 23 Dezember 2008 00:58)

    oooooooooooohhhhhhhhhh..... hat dir jemand ins arsch geschosen oder was was ist dir passirt sieht echt heftig aus pech jetzt hast du eine narbe an deiner arschbacke egal denk positiv es bleibt als erinerung chussi lea <3

  • #2

    sara (Sonntag, 28 Dezember 2008 00:30)

    du ferfickter penner du schreibst irgent wie nie zurück du kanns mich mal